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Ausgewählte Gebäudedaten (Hochhaus)
© BINE-Informationsdienst

Das Gebäude

Das siebengeschossige Hauptgebäude des Altenheims mit ursprünglich 116 Betten wurde 1965 erbaut. Zusätzlich ist darin ein Kindergarten untergebracht. 1974 wurde ein Gebäude mit Pflegestation (55 Betten)ergänzt, was unverändert betrieben wird. Parallel zu der Sanierung entstand in einem neuen Verbindungsbau ein zentraler Haupteingang. Das als Altenwohnheim geplante Hochhaus konnte unter anderem aufgrund der unzureichenden sanitären Ausstattung nur eingeschränkt als Pflegeheim genutzt werden.

Nachteile der dreibündigen Anlage waren lange, schlecht belichtete Flure. Aufenthaltsflächen fanden sich nur im offenen, unbelichteten Bereich zwischen Treppenhaus und Aufzügen. Der wärmetechnische Zustand der Gebäudehülle war altersgemäß schlecht. Zwar waren einzelne Bauteile geringfügig gedämmt, insgesamt wies das Gebäude aber einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,5 W/m²Kauf. Wärmebrücken bildeten unter anderem die von innen nach außen durchlaufenden Betonkragarme unter den Balkonen. In die Fensterrahmen integrierte, manuell verschließbare Passivlüfter führten zu unkontrollierten Lüftungswärmeverlusten. Eine detaillierte Bestandsaufnahme musste anhand von Bohrproben durchgeführt werden, ergänzt durch Thermografieaufnahmen und Blower-Door-Messungen, da die vorgefundenen Ausführungen deutlich von den Bestandsplänen abwichen.

 
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Adressen

Wissenschaftliche Begleitung
Fraunhofer IBP

Links

Projektpräsentation der
Forschungsinitiative EnOB

Downloads

"Stromversorgung 2005"
(.xls, 35 kB)

"Wärmeversorgung 2005"
(.xls, 29 kB)