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Erfolgreiches Beispiel für eine energetische Sanierung: Grund- und Hauptschule in Stuttgart-Plieningen.
© Landesamt Stuttgart, Amt für Umweltschutz
Gesamtkonzept nutzt Synergieeffekte
Projektinfo 04/2002

Energetische Schulsanierung

Viele Gemeinden stehen unter dem Zwang, Geld einzusparen. Bei öffentlichen Bauten wird deshalb großes Augenmerk auf einen wirtschaftlichen Betrieb gelegt. Eine kontinuierliche kommunale Kontrolle hilft dabei, Gebäude mit hohem Energieverbrauch auszumachen. Schulen liegen hier oft vorn.

Kennzeichnend ist ein hoher Heizwärme- und Strombedarf während der Nutzungszeiten in Verbindung mit Wärmeverlusten durch Lüftung (hohe Belegungsdichte). Außerdem stehen die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem baulichen bzw. energetischen Zustand des Schulgebäudes. Energiesparmaßnahmen können dementsprechend sowohl beim Nutzerverhalten und der Betriebsweise als auch bei der Verbesserung der Gebäudehülle und Anlagentechnik ansetzen.

Werden für die bauliche Instandhaltung nur Einzelmaßnahmen vorgenommen, wie der Austausch der Fenster oder der Heizungsanlage, bleiben Synergieeffekte für die Energieeinsparung weitgehend ungenutzt. Durch eine zeitgleiche, integrierte Planung von Sanierungsmaßnahmen lassen sich sowohl für die Wirtschaftlichkeit als auch für die Energieeffizienz gute Ergebnisse erzielen. Die höheren Anfangsinvestitionen zahlen sich durch die dauerhaft gesunkenen Betriebskosten aus.

Um ein auf andere Schulen übertragbares Konzept für die effektive energetische Sanierung von Schulgebäuden zu entwickeln, wurde die Sanierung der Grund- und Hauptschule Stuttgart- Plieningen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert (vgl. Projekt-Info 6/97). Die Schule ist seit den dreißiger Jahren in verschiedenen Bauabschnitten erweitert worden und damit repräsentativ für viele bundesdeutsche Schulgebäude. Der hohe Heizenergieverbrauch der Gebäude (über 200 kWh/m²a) war durch das Energiemanagement der Stadt Stuttgart bekannt und eine Renovierung ohnehin geplant. Erklärtes Ziel des Vorhabens war eine Senkung des Verbrauchs auf ein Viertel des Ausgangswertes, also auf 50-60 kWh/m²a.

Das erfolgreiche Projekt wurde im Förderkonzept “EnSan” als Demonstrationsvorhaben aufgenommen. EnSan hat die energetische Verbesserung der Gebäudesubstanz zum Thema und setzt dafür auf verschiedenen Ebenen an. Die Entwicklung von Planungshilfen, bau- und haustechnischen Komponenten sowie deren Erprobung bei der Sanierung ausgewählter Gebäudetypen und beispielhafte Sanierungsprojekte sollen dazu beitragen, den Energieaufwand in Altbauten rasch zu reduzieren.

Den vollständigen Text des 4-seitigen Projektinfos „Energetische Schulsanierung“ (04/2002) lesen Sie in dem PDF-Dokument.

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