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Entwicklung von Wirkungsgrad und CO2-Emissionen von Steinkohlenkraftwerken
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Perspektiven

Die klassische Kraftwerkstechnik mit ihrem wesentlichen Vertreter Dampfkraftwerksprozess bietet noch beträchtliches Potenzial zur Wirkungsgradsteigerung. Effiziente Kraftwerke können auch unabhängig vom CO2-Handel wirtschaftlich betrieben werden, da ein hoher Wirkungsgrad neben den Emissionen auch den Brennstoffverbrauch senken wird. Gerade im Hinblick auf den Neubaubedarf des deutschen Kraftwerksparks bis 2020 ist dies unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten von großer Bedeutung. Trotz der niedrigsten spezifischen CO2-Emissionen bei den fossilen Kraftwerksprozessen sind dem Erdgasanteil bei der Stromerzeugung im Interesse der Versorgungssicherheit Grenzen gesetzt. Daher werden Braun- und Steinkohlen als Brennstoff für den Kraftwerksbereich in Deutschland auch zukünftig eine große Rolle spielen. Hierfür sind die 700 °C-Technologie und die Braunkohlevortrocknung aussichtsreiche Entwicklungslinien. Mit der 700 °C-Technologie kann bei Steinkohlenkraftwerken der spezifische CO2-Ausstoß gegenüber dem deutschen Durchschnitt um über 20% und gegenüber dem weltweiten Durchschnitt um etwa 40% gesenkt werden. Optimierte Dampfkraftwerke sind eine gute Ausgangsbasis für die auf ihnen aufbauenden Technologien zur CO2-Abtrennung (CCS-Technologien), da alle Wirkungsgradsteigerungen auch diesen Technologien zugute kommen. Die Einführung der CCS Technologien senkt den Wirkungsgrad im Vergleich zur heute verfügbaren 600 °C-Technologie auf unter 40%, jedoch sind damit Kohlenkraftwerke mit spezifischen CO2- Emissionen von unter 100 g/kWh möglich.

 
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Adressen

Downloads

Dokumentation COORETEC
(BMWi, 109 S., 1,2 MB)

Turbomaschinen
(BMWi, 56 S., 1,8 MB)

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