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Abb. 3: Aufbau der sanierten Außenwand.
© IWU, Darmstadt

Die Konstruktion

Das Fertigteil baut auf einer Baufurnier- Schichtholzplatte (Kerto) auf, in die die Halterungen zur Befestigung an der Fassade integriert sind. Eine Ausgleichsdämmung auf dieser Seite kann sich den Unebenheiten des vorhandenen Putzes anpassen und verhindert so Luftspalte zwischen Bestandswand und Dämmelement.

Auf die andere Seite der Kerto-Platte ist eine Sperrholzschicht mit Aluminiumfolie geklebt. Sie schützt die Vakuumdämmung vor mechanischer Beschädigung. Nach außen wird die Vakuumdämmung ebenfalls von einer dünnen Sperrholzschicht und einer Furniersperrholzplatte (BFU) abgedeckt. Edelstahlanker verbinden äußere und innere Holzplatte und leiten Lasten am VIP vorbei. Auf Aluminiumprofile an der äußeren Platte wird vor Ort die hinterlüftete Bekleidung geklebt.

In Hofheim besteht die Fassadendämmung aus vier geschosshohen Großelementen (B=5,13 m; H= 2,50 m bis 3,20 m). Die für den Montageablauf notwendige Lücke zwischen den oberen Großelementen und dem Dachüberstand schließen vier Füllelemente. Aufgrund der Anordnung der Fassadenbekleidung tritt die Aufteilung der Fertigteile optisch nicht in Erscheinung.

 

Adressen

Bauherr
HWB

Großelementdämmtechnik
IGRT mbH

Downloads

Zusatzinfos des IWU
(PDF, 2 Seiten, 56 kB)

Links

Projektpräsentation der
Forschungsinitiative EnOB