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Eine zusätzliche Verglasungsebene reduziert die Wärmebrücken im Leibungsbereich.
© Igel, Wismar

Vakuumdämmung

Auf den Giebelseiten sind zur Dämmung Vakuum-Isolations-Paneele (VIP) eingesetzt, die aufgrund ihrer geringen Materialstärke und ihres geringen spezifischen Gewichts günstig auf die bestehenden Fassaden aufzubringen sind. Dabei werden zwei verschiedene Systeme erprobt und verglichen: auf der Westfassade ist ein Wärmedämmverbundsystem mit VIP realisiert. Für die Ostfassade wurde ein vorgefertigtes VIP-Fassadenelement neu entwickelt. Es besteht aus vier VIPs (0,5 m x 1 m, 2 cm dick), die Oberflächen geschützt durch hochfeste keramische Platten. Zur Vermeidung von Beschädigungen sind die Paneele innerhalb des Elements durch elastisches Fugenmaterial mit geringer Wärmeleitfähigkeit voneinander getrennt.

Die Seitenkanten werden durch umlaufendes Dichtmaterial geschützt, das auch zur Verklebung der äußeren und inneren Oberflächen dient und die Eigenlast sowie die Windlast an die Unterkonstruktion leitet. Simulationen zeigten, dass die Dicke der Randverklebung der Fassadenelemente großen Einfluss auf das Gesamtdämmverhalten hat. Als Unterkonstruktion, auf die die Paneele geklebt wurden, sollte ursprünglich ein etabliertes System für vorgehängte hinterlüftete Fassaden eingesetzt werden. Sie wurde jedoch durch die ausführende Firma in punktuelle Halterungen geändert. Diese ermöglichen den Ausgleich der Unebenheiten von bis zu 6 cm in den vorhandenen Fassadenoberflächen. Die Zwischenräume sind mit konventionellem Dämmmaterial gefüllt.

 
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Architektur
IGEL

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(1 Seite, 45 kB)

Bauphysikalische Untersuchung
(Uni Rostock, 29 S., 710 kB)