Gebäudehülle
Die Außenwände, die im Anschlussbereich der Fenster sowie an den Fugen der Wandplatten zahlreiche Undichtheiten und Wärmebrücken zeigten, wurden mit 12 cm Mineralwolle hinter einer hinterlüfteten Holzverkleidung gedämmt. Auf der Höhe der neuen Verkleidung liegt eine zweite Fensterebene, die erst 1995 eingebauten Kunststofffenster bleiben also unberührt.
Wärmebrücken im Leibungsbereich werden durch die Detailausbildung verringert und die solaren Wärmegewinne im Winter und in den Übergangsjahreszeiten durch die Kastenfenster-Wirkung erheblich erhöht. Über den Fenstern der Südfassade ist eine Photovoltaikanlage (9,4 kWp) als Sonnenschutz installiert, teilweise starr montiert, teilweise einachsig nachgeführt. In die bestehenden Hohlräume der Kaltdächer wurden 16 cm Zellulose von außen eingeblasen. Blower-door-Messungen ergaben einen Luftwechsel von n50=1,29 h-1. Der Wert liegt damit sogar unter den Anforderungen der EnEV für Neubauten mit raumlufttechnischen Anlagen.
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Projektinfo 10/2006
(4 Seiten, 298 kB)
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Forschungsinitiative EnOB
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Literaturliste zum Thema
(1 Seite, 45 kB)
Bauphysikalische Untersuchung
(Uni Rostock, 29 S., 710 kB)



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