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Die Werkstraße wird durch die warme Abluft der Werkstätten und solare Gewinne indirekt beheizt
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Energiekonzept: Systemkomponenten.
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Lichtkuppeln und TWD-Oberlichter bringen Tageslicht tief in die Werkstätten.
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Heizung und Lüftung

Zur Heizwärmeerzeugung dienen eine Grundwasserwärmepumpe sowie ein Pelletkessel, der auch Holzabfälle der Schreinerei verwerten kann. Die Heizwärmeverteilung erfolgt in erster Linie über eine Fußbodenheizung bzw. über Deckenstrahlplatten, die in der nordseitigen Werkstatt aufgrund des Gabelstaplerbetriebs gewählt wurden.

Zum Wärmeabtransport im Sommer werden beide Systeme mit vom Grundwasser natürlich gekühlten Wasser durchströmt. Das Gebäude wird mechanisch be- und entlüftet. Ein Grund dafür sind die zum Teil erheblichen Raumtiefen. Zusätzlich zur mechanischen Lüftung haben die Mitarbeiter überall die Möglichkeit, bei Bedarf Fenster bzw. Lüftungsklappen in der Fassade zu öffnen. Um eine separate Lüftungsanlage für den Speisesaal zu vermeiden, drosseln Volumenstromregler während der Pausen die Luftmenge in den Werkstätten und leiten die Zuluft ins Gemeinschaftshaus. Eine Besonderheit im Winterbetrieb ist, dass die Zuluft über die Werkstätten durch verstellbare Schiebeöffnungen in die ungeheizte Werkstraße strömt und dort durch einen zentralen Kanal abgesaugt und über zweifache Wärmetauscher an die Außenluft abgegeben wird. Gleichzeitig wird die ansonsten unbeheizte Werkstraße über die warme Abluft temperiert.

Solare Gewinne in der Werkstraße sind ebenfalls für die Wärmerückgewinnung von Nutzen. Während des Sommers ist vorgesehen, alle Fenster geschlossen zu halten und ausschließlich mechanisch zu lüften, solange die Außentemperaturen über den Raumtemperaturen liegen. Dafür kann die Zuluft über das Grundwasser gekühlt werden. Ist es draußen kühler, soll über Fenster gelüftet werden. In überhitzungsgefährdeten Bereichen wie der Werkstattstraße bzw. der südorientierten Schrägverglasung von Speisesaal und Werkstätten gibt es Lamellenfenster mit Motorantrieb, die sich automatisch öffnen, wenn es im Raum zu warm wird. Auch die Lüftungsklappen sowie die Oberlichter öffnen automatisch. Geschlossene Loggien vor den Büros leiten aufgrund ihrer Kamin-Wirkung die warme Luft der Werkstraße über das 1. Obergeschoss hinaus. So vermeidet man, dass diese Wärme bei geöffneten Fenstern in die Büros gelangt. Die Lüftungsloggien sind über gedämmte Innentüren von den Büros zu erreichen. Auf Wunsch kann im Winter bei geöffneten Türen die in der Werkstraße durch Sonneneinstrahlung aufgeheizte Luft direkt in die Büros fließen.

 
Inhaltsübersicht Projektinfo 03/2007:
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Adressen

Bauherr/Nutzer
Lebenshilfe

Energiekonzept/Gebäudetechnik
Ingenieurbüro Hausladen

Monitoring
TU München

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Energiekennzahlen
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Grunddaten und Kennwerte
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