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Gebäudesteckbrief
© Software AG Stiftung

Grundriss Eingangsgeschoß.
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Stege, Treppen und offene Bereiche beleben das Atrium.
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Gebäudekonzept

Der kompakte, fünfgeschossige Baukörper erinnert in seiner Form an den Kolben eines Wankelmotors. Durch die Anordnung an einem Südhang liegt der Eingang an der Nordostseite genauso ebenerdig wie die Südterrasse des Casinos ein Stockwerk darunter. Im Gartengeschoss sind außerdem Küche und Seminarbereiche untergebracht. Die Bürobereiche belegen die oberen Stockwerke. Unter dem Eingangsvorplatz befinden sich außerhalb der gedämmten Gebäudehülle Zuluftzentrale und Tiefgarage. Ein großzügiges, glasüberdachtes Atrium (Ug= 1,2 W/m²K) bildet das Zentrum des Gebäudes. Stege und Treppen sowie zum Atrium orientierte, offene Bereiche in den einzelnen Etagen lassen es zum kommunikativen Mittelpunkt werden. Außerdem dient es zur Belüftung und Tageslichtnutzung.

Durch eine gezielte Abstimmung des Brandschutz- und Klimakonzepts war keine Abschottung der Büroräume zum Atrium hin notwendig. Das Gebäude ist eine Stahlbetonskelett-Konstruktion mit Fassaden aus vorgefertigten Holzelementen mit weitgehend gleichen Abmessungen. 20 cm Dämmstärke unter der Bodenplatte, 35 cm in der Fassade, bis zu 50 cm im Dach sowie eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung in wärmegedämmten Rahmen (UW= 0,84 W/m²K) tragen zu einer sehr guten Dämmung bei. Dabei wurde auf eine nahezu wärmebrückenfreie Ausführung geachtet. Für statisch hoch belastete Durchdringungen des Tragwerks (z.B. Pfeiler im UG und Gründungen der Fluchttreppenhäuser) wurden durch Wärmestromanalysen kostengünstig ausführbare Details bestimmt, die Schutz vor Schimmelpilz und Tauwasser bieten. Die etwas höheren Wärmebrückenverluste konnten an anderen Orten wesentlich kostengünstiger ausgeglichen werden. Der Glasflächenanteil von 44% der Gebäudehülle hält solare Lasten gering und garantiert dennoch eine bestmögliche Tageslichtnutzung. Ein Blower-door-Test mit dem Ergebnis 0,2 h-1 bestätigte die hohe Qualität der Bauausführung. Auf den Flachdachbahnen sind einlaminierte, amorphe Solarzellen für eine 328 m² umfassende PV-Anlage aufgebracht.

 
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Adressen

Bauphysik, TGA, Simulation
ebök Ingenieurbüro

Evaluierung
STZE, FH Ulm

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Adressen
(1 Seite, 37 kB)

Links
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"Bauteilaktivierung im Überblick"
(STZE, 12 S., 1,8 MB)

"Detaillierte Analyse BKT"
(3 S., 487 kB)

"Gebäudekühlung..."
(STZE, 19 S., 778 kB)

"Ergebnisse Erdwärmesonden"
(BINE, 1 S., 95 kB)