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Was kann das System?

Das Reformer-Brennstoffzellen-System ist als Batterieladegerät für Freizeitfahrzeuge konzipiert. Es verbindet ein Flüssiggas-Reformer-System basierend auf mikrostrukturierten Komponenten mit einer Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzelle, einer sogenannten HTPEM-FC (High Temperature Proton Exchange Membrane Fuel Cell). Die APU schaltet sich abhängig vom Ladezustand der Batterie und dem Stromverbrauch im Freizeitfahrzeug automatisch ein. Ausgehend von einem durchschnittlichen Verbrauch von 0,3 – 1 kWh pro Tag arbeitet das Brennstoffzellen System dann eine bis vier Stunden pro Tag. Mit 17 – 20 A entspricht der Ladestrom den von Batterieherstellern empfohlenen Werten von mindestens 1/10 der Batteriekapazität bei den üblicherweise in Reisemobilen eingesetzten Batterien mit 70 – 210 Ah Kapazität. Mit einer 11-kg-Flüssiggas-Flasche können bis zu 28 kWh Strom erzeugt werden.

Verglichen mit herkömmlichen Technologien wie Verbrennungsmotoren punkten Brennstoffzellen mit langen Betriebszeiten, sehr leisem Betrieb und sehr geringen Schadstoffemissionen. Im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen produzieren sie unabhängig von Tageszeit, Standort und Sonneneinstrahlung elektrische Energie. Zudem weisen Brennstoffzellen gegenüber Batterien ein geringeres Gewicht und wesentlich längere Nutzungsintervalle auf.

Das System lässt sich einfach in ein Freizeitfahrzeug einbauen. Es müssen lediglich eine Frischluftzufuhr, ein Abgas-/Abluftkamin, der Gasanschluss sowie eine elektrische Verbindung zur Bordbatterie vorgesehen werden. Die Anschaffungskosten für das Gerät liegen anfangs aufgrund noch geringer Stückzahlen bei ca. 6.500 €. Mit steigender Geräteproduktion ist mit sinkenden Preisen zu rechnen.