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Forschung und Entwicklung für ein marktreifes Brennstoffzellen-System

Das Brennstoffzellen-System VeGA wurde von der Firma TRUMA Gerätetechnik GmbH & Co KG in Kooperation mit dem Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) entwickelt. Dabei konzentrierte sich Truma auf die Brennstoffzelle und das Gesamtsystem, IMM auf das Flüssiggas-Reformersystem.

Die Entwicklung des Brennstoffzellen-Systems wurde im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms, durch das nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) sowie durch weitere Bundes- und Landesinitiativen gefördert. Neben der Grundlagen- und Detailentwicklung von Reformersystem, Brennstoffzellenstack und BoP-Komponenten (Balance of Plant) – u. a. Mediendosierung, Wasserkreislauf, Entschwefelung, Systemsteuerung und Leistungselektronik – stand zuerst die Systementwicklung und anschließend die Systemoptimierung im Vordergrund der Förderprojekte.

Ziel war, ein verfahrenstechnisch einfaches und fertigungstechnisch optimiertes Brennstoffzellen-System zu entwickeln. Hierfür wurden für eine Vielzahl von Komponenten und Teilsystemen neue serientaugliche Fertigungsverfahren und Produktionsprozesse bei Truma und den beteiligten Zulieferunternehmen konzipiert und erprobt. Dies betraf insbesondere das Reformersystem, für das spezielle Katalysatorbeschichtungsverfahren und Fügetechniken für die Reformerkomponenten entwickelt werden mussten.

Beginnend ab Sommer 2008 erfolgte im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NIP) die marktnahe Praxiserprobung des Brennstoffzellen-Systems. Ausgewählte Endkunden und Hersteller von Freizeitfahrzeugen testeten rund 200 Systeme im Rahmen eines mehrstufigen Feldversuchs. Die Markteinführung der mobilen Energiezentrale ist für Frühjahr 2012 vorgesehen.

 
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