Gasbeheizte Heißmangel mit Wärmerückgewinnung
Projektinfo 03/2012
Der Gesamt-Energieverbrauch in Wäschereien liegt bei rund 2 kWh pro kg Wäsche; 90% davon werden zur Wärmeerzeugung gebraucht. Ein Mangelhersteller aus Ostwestfalen passte daher sein Wärmeerzeugungssystem mit einem Gasbrenner an. Eine verbesserte Regelung managt darüber hinaus die Temperatur der thermoölbeheizten Heizbandtechnik, die die Mangelleistung im Wesentlichen bestimmt. Zur Wärmerückgewinnung wurde ein Luft-Wasser-Wärmetauscher eingesetzt, der die warme Abluft zur Erwärmung des Frischwassers nutzt.
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Zündstrahlmotor erzeugt Energie aus Kupolofengas
Projektinfo 02/2012
Für den Schmelzprozess im Kupolofen werden große Mengen an Koks umgesetzt. Dabei entsteht als Nebenprodukt ein brennbares Prozessgas. Dieses sogenannte Kupolofengas hat einen geringen Heizwert und wird bisher komplett für die Heißwinderzeugung des Kupolofens im Rekuperator verbrannt. Doch dabei werden nur etwa 35% der enthaltenen Energie thermisch genutzt. Nun können auch die bisher meist nicht genutzten restlichen 65% der chemisch gebundenen Energie verwendet werden: Ein modifiziertes Biogas-Blockheiz-Kraftwerk läuft mit Kupolofengas aus dem Schmelzofen.
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Mehr regenerative Energie für die Deutsche Bahn
Projektinfo 01/2012
Es ist ein Kernproblem der Energiewende: Die unstetigen Erträge aus erneuerbaren Energieträgern müssen in die Stromversorgung integriert werden, ohne deren Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu gefährden. Da könnte die Deutsche Bahn als Musterbeispiel dienen. Die 12 Milliarden Kilowattstunden Jahresverbrauch sollen 2020 zu mehr als einem Drittel aus Ökostrom bestehen. Forscher haben errechnet, dass diese Verdopplung des Anteils gegenüber heute die Stromkosten um rund fünf Prozent steigern würde. Doch das deutsche Bahnstromnetz enthält viele Besonderheiten.
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Plattformen FINO 1-3 in Nord- und Ostsee
Projektinfo 17/2011
Große Teile des deutschen Strombedarfs sollen künftig aus Windparks im Meer kommen, um dort die günstigen Windverhältnisse zu nutzen. Technisch und ökonomisch ist das Neuland und findet in empfindlichen Biotopen statt. Drei weitgehend ferngesteuert arbeitende Forschungsplattformen in Nord- und Ostsee (FINO) wurden errichtet. Dort wird als ein Schwerpunkt untersucht, wie sich der Wind über der See tatsächlich verhält und wie viel Strom sich so erzeugen lässt. Die Daten fließen in Planung, Auslegung und Zertifizierung künftiger Parks ein.
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Photovoltaik-Hybridanlagen für netzferne Orte
Projektinfo 16/2011
Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil.
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Kompetenzzentrum simuliert zwei Jahrzehnte auf hoher See
Projektinfo 15/2011
Rotorblätter von Windenergieanlagen müssen offshore Extrembelastungen standhalten. Dauerbelastung, Orkane und Stürme stellen Rotorblätter auf die Probe; 20 Jahre sollen sie diesen Turbulenzen trotzen. Im Kompetenzzentrum Rotorblatt in Bremerhaven werden Blätter bis zu 90 m Länge mechanisch getestet. Mit dem weltweit einzigartigen Kippblock lassen sich die gigantischen Flügel beim Kippen einspannen und um bis zu 30 m vertikal biegen. Blätter können so mit rund 180 t statisch belastet werden.
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Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung
Projektinfo 14/2011
Mit dem Ziel, optimales Raumklima zu erzielen und Betriebskosten dauerhaft zu senken, wird seit Ende 2007 in 3 Verwaltungsgebäuden des Landes Nordrhein-Westfalen die Leistungsfähigkeit einer so genannten "Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung" erprobt. Auf Grundlage eines thermodynamischen Rechenmodells und lokaler Wetterprognosedaten wird der Betrieb der Heizungsanlagen optimiert. Ergebnis: Spürbarer Komfortgewinn bei gleichzeitiger Einsparung von Heizenergie.
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ORC-Technik nutzt Niedertemperaturwärme
Projektinfo 13/2011
Wer Strom erzeugt oder industrielle Hochtemperaturprozesse betreibt, produziert Abwärme. Oft wird die Abwärme nicht verwertet, da keine wirtschaftliche Nutzung möglich scheint. Kleine Anlagen mit Organic-Rankine-Cycle (ORC) versprechen Abhilfe: Sie machen die Abwärme als Strom nutzbar, erhöhen die Wirtschaftlichkeit und senken den CO
2-Ausstoß. Saarländische Forscher haben einen Motor entwickelt, der für ein breites Leistungsspektrum aus Niedertemperaturwärme sehr effizient Strom erzeugt.
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Hochtemperatur-Supraleiter für Kraftwerke und Netze
Projektinfo 12/2011
Supraleitende Strombegrenzer können wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von elektrischen Anlagen in Kraftwerken beitragen. Darüber hinaus messen ihnen die Experten eine wichtige Rolle beim Ausbau der Stromnetze zu. Ein supraleitender Strombegrenzer wurde 2009 erstmals im Kraftwerk Boxberg zum Schutz der Eigenstromversorgung eingesetzt. In Kürze soll an gleicher Stelle ein System mit Supraleitern einer neuen Generation und mit optimierten Eigenschaften getestet werden.
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Direkte Prozessdampferzeugung mit Parabolrinnenkollektoren
Projektinfo 11/2011
Der Anteil solar produzierter Prozesswärme ist noch gering; das Potenzial allerdings hoch. Chemische Bäder erhitzen, solare Kälte erzeugen und Heißluft im Trockenofen nutzen: Dies sind klassische Beispiele für Prozessanwendungen. Ein Metallveredelungsbetrieb bei Wuppertal hat weltweit erstmals an das eigene Dampfnetz Parabolrinnenkollektoren angeschlossen, in denen direkt im Absorberrohr Dampf erzeugt wird. Die einfache Anlagentechnik macht Thermoöl als Wärmeträger überflüssig und spart fossil erzeugte Energie.
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