Plattformen FINO 1-3 in Nord- und Ostsee
Projektinfo 17/2011
Große Teile des deutschen Strombedarfs sollen künftig aus Windparks im Meer kommen, um dort die günstigen Windverhältnisse zu nutzen. Technisch und ökonomisch ist das Neuland und findet in empfindlichen Biotopen statt. Drei weitgehend ferngesteuert arbeitende Forschungsplattformen in Nord- und Ostsee (FINO) wurden errichtet. Dort wird als ein Schwerpunkt untersucht, wie sich der Wind über der See tatsächlich verhält und wie viel Strom sich so erzeugen lässt. Die Daten fließen in Planung, Auslegung und Zertifizierung künftiger Parks ein.
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Photovoltaik-Hybridanlagen für netzferne Orte
Projektinfo 16/2011
Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil.
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Kompetenzzentrum simuliert zwei Jahrzehnte auf hoher See
Projektinfo 15/2011
Rotorblätter von Windenergieanlagen müssen offshore Extrembelastungen standhalten. Dauerbelastung, Orkane und Stürme stellen Rotorblätter auf die Probe; 20 Jahre sollen sie diesen Turbulenzen trotzen. Im Kompetenzzentrum Rotorblatt in Bremerhaven werden Blätter bis zu 90 m Länge mechanisch getestet. Mit dem weltweit einzigartigen Kippblock lassen sich die gigantischen Flügel beim Kippen einspannen und um bis zu 30 m vertikal biegen. Blätter können so mit rund 180 t statisch belastet werden.
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Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung
Projektinfo 14/2011
Mit dem Ziel, optimales Raumklima zu erzielen und Betriebskosten dauerhaft zu senken, wird seit Ende 2007 in 3 Verwaltungsgebäuden des Landes Nordrhein-Westfalen die Leistungsfähigkeit einer so genannten "Betriebsoptimierung mit Wettervorhersage-Steuerung" erprobt. Auf Grundlage eines thermodynamischen Rechenmodells und lokaler Wetterprognosedaten wird der Betrieb der Heizungsanlagen optimiert. Ergebnis: Spürbarer Komfortgewinn bei gleichzeitiger Einsparung von Heizenergie.
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ORC-Technik nutzt Niedertemperaturwärme
Projektinfo 13/2011
Wer Strom erzeugt oder industrielle Hochtemperaturprozesse betreibt, produziert Abwärme. Oft wird die Abwärme nicht verwertet, da keine wirtschaftliche Nutzung möglich scheint. Kleine Anlagen mit Organic-Rankine-Cycle (ORC) versprechen Abhilfe: Sie machen die Abwärme als Strom nutzbar, erhöhen die Wirtschaftlichkeit und senken den CO
2-Ausstoß. Saarländische Forscher haben einen Motor entwickelt, der für ein breites Leistungsspektrum aus Niedertemperaturwärme sehr effizient Strom erzeugt.
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Hochtemperatur-Supraleiter für Kraftwerke und Netze
Projektinfo 12/2011
Supraleitende Strombegrenzer können wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von elektrischen Anlagen in Kraftwerken beitragen. Darüber hinaus messen ihnen die Experten eine wichtige Rolle beim Ausbau der Stromnetze zu. Ein supraleitender Strombegrenzer wurde 2009 erstmals im Kraftwerk Boxberg zum Schutz der Eigenstromversorgung eingesetzt. In Kürze soll an gleicher Stelle ein System mit Supraleitern einer neuen Generation und mit optimierten Eigenschaften getestet werden.
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Direkte Prozessdampferzeugung mit Parabolrinnenkollektoren
Projektinfo 11/2011
Der Anteil solar produzierter Prozesswärme ist noch gering; das Potenzial allerdings hoch. Chemische Bäder erhitzen, solare Kälte erzeugen und Heißluft im Trockenofen nutzen: Dies sind klassische Beispiele für Prozessanwendungen. Ein Metallveredelungsbetrieb bei Wuppertal hat weltweit erstmals an das eigene Dampfnetz Parabolrinnenkollektoren angeschlossen, in denen direkt im Absorberrohr Dampf erzeugt wird. Die einfache Anlagentechnik macht Thermoöl als Wärmeträger überflüssig und spart fossil erzeugte Energie.
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Flüssiggas-betriebenes System für autarke Stromversorgung
Projektinfo 10/2011
Der Motor des Wohnmobils verstummt, das Tagesziel ist erreicht, das Landschaftspanorama perfekt. Die Stille wird nur durch Naturgeräusche wie das Zirpen einer Grille unterbrochen. Und dann, weit weg von der nächsten Steckdose, erst mal auf dem Laptop die E-Mails checken und die Route für den nächsten Tag planen. Die nötige elektrische Energie wird von der bordeigenen Brennstoffzellenanlage leise und abgasarm erzeugt. Sie sorgt dafür, dass die Bordbatterie immer genug Saft hat. Die neuen Brennstoffzellen-Hybrid-Systeme sind nun dank der geförderten Forschungs- und Erprobungsarbeit marktreif.
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Digitaler Geothermie-Atlas im Netz
Projektinfo 09/2011
An vielen Orten in Deutschland stellt die tiefe Erdwärme für die Strom- und Wärmeversorgung eine klima- und umweltfreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern dar. Bei der Nutzung dieser geothermischen Ressourcen ist die Bohrung der teuerste Teil. Nur wenn man genügend hohe Wassertemperaturen und -fließraten antrifft, kann eine Wärme- und Stromgewinnung auch wirtschaftlich betrieben werden. Über das Informationssystem GeotIS im Internet erhalten Planer nun einen schnellen Zugang zu geologischen und geophysikalischen Daten aus Deutschland.
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Ein neues Verfahren geht in den Regelbetrieb
Projektinfo 08/2011
Carbid ist ein wichtiger Grundstoff für die Düngemittelproduktion, bei der Herstellung von Roheisen und in weiteren Produkten der chemischen Industrie. Ein süddeutsches Chemieunternehmen hat ein neues Verfahren entwickelt, das die Verwertung von Kunststoffabfällen für die Produktion von Carbid erlaubt. Es wird der Kohlenstoff in den Kunststoffen bei der Carbidsynthese genutzt. Damit lässt sich jetzt ein Teil der für die Produktion verwendeten Schwarzstoffe Koks und Kohle durch den Sekundärrohstoff KBK (=Kunststoffbasierter Kohlenstoffträger) ersetzen.
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