Seecampus Niederlausitz offiziell eröffnet
Gestern wurde mit dem Seecampus Niederlausitz im brandenburgischen Schwarzheide der bundesweit erste Schulneubau in Passivhausbauweise, der in Public Private Partnership entstand, eröffnet. In dem Gebäude sind unterschiedliche Bildungseinrichtungen der Region integriert. Auf diese Weise sollen Synergieeffekte hinsichtlich Betrieb und Funktionalität genutzt werden. In 15 Monaten Bauzeit entstanden auf dem Campus ein im Passivhausstandard errichtetes Schulgebäude, eine Dreifeld-Sporthalle und eine sowohl schulisch als auch öffentlich genutzte Bibliothek. Das Investitionsvolumen betrug 23 Mio. Euro.
Der naturwissenschaftliche Campus auf dem ca. 58.000 m² großen Areal am Südteich bietet Platz für die 880 Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide und des Oberstufenzentrums Lausitz. Beide Schulen werden Räumlichkeiten wie den Experimentierraum oder die Fachkabinette gemeinsam nutzen. Bewirtschaftet wird der Seecampus für die nächsten 30 Jahre von der Dywidag, die zum Strabag-Konzern gehört.
Ein wichtiges Ziel der Planungen war die Einbindung des Schulneubaus in die landschaftlichen Bezüge, insbesondere die Lage zum sich entwickelnden See. Darüber hinaus mussten die Anforderungen an Passivhäuser erfüllt werden. Die Folge: Planung und Bauausführung setzen konsequent auf eine kompakte Bauweise, die zu optimierten Hüllflächen-Verhältnissen führt. Mit hohem Wärmeschutz, einer annähernd luftdichten Gebäudehülle, dreifach verglasten Fenstern und einer kontrollierten Raumlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung unterschreitet das Gebäude den geforderten Primärenergiekennwert von 120 kWh/m² deutlich.
Die pbr Planungsbüro Rohling AG erstellte die Architekturplanung. Eine detaillierte Beschreibung des Gebäudekonzepts ist der Pressemitteilung des Planungsbüros zu entnehmen.
Kontakt:
pbr Planungsbüro Rohling AG, Architekten und Ingenieure
Michael Bracke
E-Mail: bracke.michael(at)pbr.de
(fr)
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