
Die meisten Entscheidungen bei der energetischen Entwicklung eines Stadtteils fallen so frühzeitig, dass noch kein detailliertes Planungstool genutzt werden kann. Dafür soll die neue Software „Energiekonzept-Berater für Stadtquartiere“ helfen. Sie ermittelt die Energieeffizienz des Quartiers und zeigt die Potenziale verschiedener baulicher Strategien und Versorgungsoptionen auf.
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Wissenschaftler aus Forschung und Industrie entwickelten ein Fassadensystem, das mehrere Funktionen vereint: Integrierte Vakuumkollektoren erzeugen solare Wärme auf hohem Temperaturniveau, leuchten Räume gleichmäßig semitransparent aus und bieten Sonnenschutz, ohne den Blick nach draußen zu nehmen. Das System eignet sich vor allem für Bürogebäude und andere Funktionsbauten mit hohem Verglasungsanteil. Es kann auch als architektonisches Gestaltungselement für Fassaden eingesetzt werden.
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Die Energieforschung ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Deswegen will Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unterstützen. Er lud zu einem Dialogforum nach Berlin. Die Teilnehmer wünschten höhere Ausgaben für die Forschung.
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In Mainz soll bis 2015 ein Energiepark entstehen. Die Idee: überschüssigen Strom aus Windenergie als Wasserstoff zwischenspeichern. Dieser kann als Treibstoff, zur Wärmeerzeugung und zur Rückverstromung genutzt werden. Eine Elektrolyse-Anlage soll bis zu sechs Megawatt Strom aufnehmen und Schwankungen im Verteilnetz ausgleichen. Damit wäre sie die bisher größte Anlage ihrer Art.
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Der Primärenergiebedarf der industriellen Produktion soll um bis zu 40 Prozent sinken. Das wollen zwölf Unternehmen sowie fünf Forschungseinrichtungen und Universitäten erreichen. Im neu gestarteten Forschungsprojekt „ETA-Fabrik“ entwickeln sie unter der Federführung der Technischen Universität Darmstadt die energiesparende Fabrik der Zukunft.
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Mit einem neu entwickelten mobilen Wärmespeicher transportieren Lastkraftwagen Abwärme der Müllverbrennungsanlage Hamm zu einer nahegelegenen Fabrik. Diese Wärme wird dort zur Trocknung von PVC-Schlämmen aus der Kunststoffverarbeitung eingesetzt. Seit September 2012 erproben Forscher das Konzept in der Praxis. Nun stellten die Wissenschaftler den Speicher der Öffentlicheit vor.
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Die Anforderungen an Messgeräte für solarthermische Kraftwerke sind hoch. Die Geräte messen unter anderem wie viel Sonnenstrahlung auf die Spiegel oder Receiver trifft und ob die Luft häufig durch Wüstenstaub getrübt ist. Sie sollen dem Wüstenklima standhalten und auch in abgelegenen Regionen präzise Daten liefern – bei niedrigem Wartungsaufwand. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet für diesen Zweck nun Messgeräte und -methoden in einer meteorologischen Forschungsstation in Südspanien.
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In einer Turbine trifft 1.400 °C heißes Gas mit einer Geschwindigkeit von 100 Metern pro Sekunde auf jede einzelne Schaufel. Um dieser Belastung standzuhalten, haben die Schaufeln ein besonderes Design. Ihre Garantielaufzeit richtet sich bisher nach einer Berechnung über einen relativ kontinuierlichen Betrieb. Durch die wechselhafte Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie in das Stromnetz erhöhen sich die An- und Abfahrvorgänge von Turbinen erheblich. Um das einzubeziehen, arbeiten Forscher nun an neuen Berechnungsmodellen für die Lebensdauer.
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Forscher am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg entwickelten Lithium-Ionen-Batterien mit einer Lebensdauer von mehr als 10.000 Ladezyklen. Damit übertreffen sie den internationalen Stand der Technik. Neben der Zellauslegung stellten die Wissenschaftler eine Kleinmusterserie her. Die Zellen sollen als Solarstromspeicher und in Elektroautos eingesetzt werden.
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Um viele kleine erneuerbare Energieerzeuger intelligent ins Netz zu integrieren, müssen sie mit dem Bedarf ins Gleichgewicht gebracht werden. Bei einem virtuellen Kraftwerk werden Solar-, Wind und Biomasseanlagen von einer zentralen Stelle aus gesteuert. So soll eine dezentrale Energieversorgung für einzelne Regionen umgesetzt werden.
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