Projektinfos  – Energieforschung konkret
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Vakuumverglasung
In den letzten zwanzig Jahren verbesserten sich die wärmedämmenden und optischen Eigenschaften von Verglasungen im Bauwesen erheblich. Die heute üblichen Wärmeschutzverglasungen mit hauchdünnen Silberschichten und Edelgasfüllungen haben ein hohes Niveau erreicht. Ein schwerer Aufbau, mehrere Zentimeter starke Verglasungen sowie der Einsatz von teuren Edelgasen bieten jedoch bei diesen Verglasungen Anreiz für Innovationen. Vakuumverglasungen sind ein solch neuer Weg.
Vakuumverglasungen sind ein solch neuer Weg. Ein japanisches und ein chinesisches Unternehmen bieten bereits Vakuumglas am asiatischen Markt an, allerdings mit Ug-Werten von 1,1 bis 1,3 W/m²K. Diese Werte sollen im Rahmen des Forschungsprojektes deutlich verbessert werden. Im Zweischeibenaufbau mit evakuiertem Scheibenzwischenraum können Vakuumverglasungen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,8 W/m²K für das gesamte Fenster und 0,5 W/m²K für den Scheibenbereich erreichen.
Mit einem angestrebten Systemaufbau von weniger als 10 mm bei 4 mm Glasdicke ist Vakuum- Isolierglas schlanker als herkömmliche Isolierverglasungen. Der Einsatz von Edelgasen ist nicht mehr erforderlich. Jedoch ist der atmosphärische Druck auf evakuierte Flachgläser mit zehn Tonnen pro Quadratmeter sehr hoch und erfordert den Einsatz von Stützkörpern im Scheibenzwischenraum.
Herauszufinden, wie eine auf dem europäischen Markt konkurrenzfähige, dauerhaft vakuumdichte Verglasung technisch machbar ist, ist das Ziel eines mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes. Ein Verbund aus drei Forschungsinstituten und fünf mittelständischen Unternehmen ist hieran beteiligt.
Adressen
Projektkoordination
Glaser FMB GmbH & Co. KG
Projektleitung + Flachglastechnologie
Grenzebach Maschinenbau GmbH
Werkzeugmaschinen
FHR Anlagenbau GmbH
Werkzeugmaschinen
Schunk Sonosystems GmbH
Glasveredelung
Roto Frank Bauelemente GmbH
Downloads
Adressen
(1 Seite, 51 kB)
Literaturliste zum Thema
(1 Seite, 30 kB)
Fachartikel zum Projekt
(8 Seiten, 187 kB)











