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Gebäude können als Energiesenke, Energiequelle oder Energiespeicher im lokalen Energieversorgungssystem betrachtet werden. Auf diese Perspektive setzt das neue Förderkonzept der Forschungsinitiative EnOB.
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Bis 2050 sollen erneuerbare Energien nach Willen der Bundesregierung 80 Prozent des Stromverbrauchs und 60 Prozent des Endenergieverbrauchs decken.
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Wege zur nachhaltigen Energieversorgung

2020 soll der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland 18 Prozent betragen, 2050 könnte er schon bei 100 Prozent liegen. Dies ist nicht nur ein Quantitätszuwachs, sondern bedeutet einen vollständigen Umbau – eine Transformation – des gegenwärtigen Energiesystems in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und sozialer Hinsicht. Ziel der Transformation ist eine nachhaltige Energieversorgung. Im neu erschienenen Tagungsband "Transformationsforschung für ein nachhaltiges Energiesystem" konkretisieren Wissenschaftler des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) die hierfür notwendigen Schritte.

Das Energiesystem der Zukunft wird nach dem Willen der Bundesregierung geprägt sein von fluktuierenden Energien, Dezentralität und intelligenten Netzen. Um in diesem System Versorgungssicherheit und Netzstabilität zu gewährleisten, ist eine intelligente Steuerung der Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoff und Energiespeicher notwendig. Dabei reicht es nicht aus, regenerative Energien in das bisherige System zu integrieren. Eine nachhaltige Energieversorgung erfordert vielmehr eine Transformation des gesamten Energiesystems.

Die "Transformationsforschung für ein nachhaltiges Energiesystem" war Schwerpunkt auf der Jahrestagung des FVEE Ende 2011 (BINE Informationsdienst berichtete). Im jetzt erschienenen Tagungsband zeigen die Wissenschaftler die Meilensteine der Transformation bis 2050 auf, stellen die technologischen und ökonomischen Prozesse vor und legen dar, wie die Bevölkerung in den Umbau einbezogen werden kann. In weiteren Beiträgen erläutern Vertreter des Bundeswirtschafts- und des Bundesumweltministeriums, wie die Bundesregierung die Energiewende umsetzen will.

Zusätzlich enthält die Broschüre einen Gastvortrag von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Der WBGU sieht den Umbau der Energiesysteme als eine Antwort auf die Herausforderungen von Klimawandel und Bevölkerungswachstum.

Download oder Bestellung

Auf der Webseite des FVEE steht das Heft im Bereich "Publikationen" als Download zur Verfügung und kann dort auch kostenfrei bestellt werden.

(me)

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